Davon überzeugt, dass die geschichtlichen und kulturellen Werte, die von Polen nach den Zerstörungen des Zweiten Weltkrieges in den Westgebieten geschaffen worden sind, große Bedeutung für die Geschichte Polens haben, die besten Traditionen der Republik Polen fortgesetzt sowie einen großen Einfluss auf die Überwindung der Teilung Europas gehabt haben …
Mit dem Glauben daran, dass diese Werte immer wieder aktuelle Kraft und Bedeutung bei der Annäherung der europäischen Nationen und bei der Herstellung und Aufrechterhaltung einer gerechten Ordnung in Europa haben ...
... wird das Institut „Erinnerung und Zukunft“ gegründet
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Am 17. August sind es 70 Jahre vergangen, als der groβe Oberschlesier Wojciech Korfanty gestorben ist. Er war führender Aktivist der Christdemokratie und Ministerpräsident der II. Republik Polen. Er organisierte u.a. die Aufstände in Oberschlesien, die den Anschluss Oberschlesiens an Polen zum Ziel hatten.

Heute wird eine neue Ausstellung eröffnet, die zur Ausstellungsreihe “Straβenbahn der Freiheit” gehört. Sie besteht aus Fotos, die die Streiks im August des Jahres 1980 thematisieren, unter besonderer Berücksichtigung der Streikaktion im Straβenbahndepot in der Grabiszyńskastraβe.

Am 1. August 2009 sind es 65 Jahre vergangen als der Warschauer Aufstand ausbrach. Im ganzen Polen ehrte man das Andenken an diesem Ereignis.
Kardinal Bolesław Kominek leistete einen großen Beitrag zur deutsch-polnischen Versöhnung nach dem Zweiten Weltkrieg. Sein Lebenlauf sowie seine Leistungen wurden leider in hohem Maße vergessen. Deshalb wird sein Wirken zum Gegenstand der Konferenz, die vom Institut „Erinnerung und Zukunft” veranstaltet wird: „Kardinal Bolesław Kominek – der Wegbereiter der deutsch-polnischen Versöhnung”.
In der Barke-Ausstellung "Fluss - Stadt - Menschen" wird auf neuartige interaktive und multimediale Art und Weise – unter besonderer Berücksichtigung der letzten Jahrzehnte (1945-1997) – die wirtschaftliche, kulturelle und geschichtliche Bedeutung des Oder-Flusses für die Menschen präsentiert werden, wobei der Fluss mittels multimedialer Vorführungen, dekorativer Bauten, zahlreicher Tafeln, gespielter „Töne” und auch durch verschiedene begleitende Publikationen erlebbare Gestalt annimmt.
Es gibt immer weniger Leute, die sich an die Kriegsjahre, an die Zeit der Nachkriegsumsiedlungen und an den Wiederaufbau in den Westgebieten erinnern. Diese Leute gehen heim und nehmen das wertvolle Wissen über unsere Vergangenheit mit. Um die Erinnerung daran zu bewahren, was in den letzten 60 Jahren in den Westgebieten passiert ist, hat das Institut ein Programm "Die Zeugen der Geschichte" eingeleitet. Dieses Programm beruht darauf, die Menschen, die die Zeitgeschichte selbst miterlebt haben, aufzusuchen und ihre Berichte niederzuschreiben.
Das Institut „Erinnerung und Zukunft“ wurde am 11. März 2007 vom damaligen Kulturminister Kazimierz M. Ujazdowski während der Konferenz im Ossolinski-Nationalinstitut in Wrocław (Breslau) ins Leben gerufen. Das Institut wird vom Kulturministerium und von der Stadt Wrocław (Breslau) mitgeleitet.